Marie´s Schneeflocken

Marie ist ein kleines blondes Mädchen. Sie hat eine niedliche kleine Stupsnase und genau 13 Sommersprossen. Es ist Winter und Marie wünscht sich Schnee. Dicken, weißen Schnee, der in großen Flocken vom Himmel tanzt.

Eigentlich hat sich Marie schon zum Geburtstag, vom Osterhasen und dem Weihnachtsmann Schnee gewünscht. Aber der Schnee kommt einfach nicht.

Es ist bitterkalt draußen. Marie steht am Fenster. Die Hände stützen das kleine Gesicht und die Nase stößt gegen die kalte Scheibe. Marie schnieft fest durch die Nase und die Scheibe beschlägt. Sie schnieft noch einmal kräftig gegen die Scheibe, so dass der Fleck noch größer wird. Mit den Fingerspitzen malt Marie eine Schneeflocke ans Fenster.

Plötzlich hat Marie eine Idee. Sie läuft in ihr Zimmer und knallt die Tür zu. Auf dem Tisch liegen unzählige Stifte, gemalte Bilder und gebastelte Dinge. Marie schiebt einen Teil zur Seite und holt sich weißes Papier. Aus dem Papier schneidet Sie viele kleine Schneeflocken. Sie sehen aus wie Sterne oder Eiskristalle, denkt Marie. Schnell sucht Sie nach dem Kleber und klebt die ersten drei Schneeflocken an ihr Fenster. Schön sieht das aus.

Schnell schnippelt und bastelt Marie ganz viele Schneeflocken. Große und kleine Schneeflocken klebt sie mit ihrem Kleber ans Fenster. Nun ist das ganze Fenster voll. Marie freut sich so sehr über ihr Kunstwerk, dass Sie aufgeregt „Mama!“ ruft. Marie stürzt aus dem Kinderzimmer in die Küche. „Ich habe Schneeflocken gebastelt, willst du mal sehen?“ Sie zottelt an ihrer Mama und zieht sie mit.

Mama steht in der Kinderzimmertür. „Oh Marie, dass sieht aber schön aus.“ Marie freut sich und umarmt ihre Mutter. „Da hast du wohl den ganzen Klebestreifen aufgebraucht?“ Mama runzelt die Stirn. „Nein, ich habe keinen Klebestreifen mehr. Ich habe den Super-Kleber genommen.“ Fröhlich springt Marie aufs Bett und hopst so hoch sie kann, wie auf einem Trampolin. Mama sieht ernst aus und geht zum Fenster. Die Schneeflocken sind fest, richtig fest. „Das nächste Mal nimmst du wieder Klebestreifen, ja? Die bekommen wir besser ab.“ Marie lässt sich aufs Bett fallen und träumt vom Schnee.

Am nächsten Morgen reibt sich Marie den Schlafsand aus den Augen und blinzelt zum Fenster. Schön sieht das Fenster mit all den Schneeflocken aus. Alles ist weiß. Marie springt aus dem Bett. „Es hat geschneit! Es hat wirklich geschneit!“ Dicke Schneeflocken tanzen vom Himmel. Die Wiese, die Bäume und Dächer, alles liegt unter einer dicken Schneedecke. Maria hopst aufgeregt wie ein Flummi durch ihr Zimmer und weckt ihren Bruder. „Es schneit!“ Beide ziehen sich schnell an, schnappen Handschuhe und Mütze und laufen raus in den Garten. Maria streckt die Zunge raus und fängt dicke fette Schneeflocken. Eine, eine Zweite und noch ganz viele. Endlich ist der Schnee da.

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